Wirkung und Mechanismus von Jiawei Sini San bei der Regulierung des Stoffwechsels kurzkettiger Fettsäuren und der Hemmung des HMGB1/RAGE-Signalwegs zur Verbesserung der Darmschleimhautbarriere bei chronisch gestressten Ratten

KE Youlan ,  

YUE Yingying ,  

WANG Zicheng ,  

SHANG Yaoxue ,  

ZHOU Xian ,  

CHEN Yu ,  

LIU Songlin ,  

摘要

Ziel dieser Studie war es, die Wirkung von Jiawei Sini San auf kurzkettige Fettsäuren (SCFAs) im Darm und den Signalweg des hochmobilen Proteins B1 (HMGB1)/Rezeptors für fortgeschrittene Glykationsendprodukte (RAGE) bei chronisch gestressten Ratten zu beobachten und dessen Rolle und Mechanismus zur Verbesserung der Darmschleimhautbarriere zu untersuchen. Methoden: 50 männliche SD-Ratten wurden zufällig in eine Kontrollgruppe, eine Modellgruppe, Niedrig- und Hochdosisgruppen von Jiawei Sini San (7,34 bzw. 14,68 g·kg-1·Tag-1) sowie eine Oligofruktose-Gruppe (3,15 g·kg-1·Tag-1) mit je 10 Ratten eingeteilt. Mit Ausnahme der Kontrollgruppe wurden die anderen Gruppen einem Modell des chronischen unvorhersehbaren Stresses kombiniert mit Einzelhaltung für 6 Wochen ausgesetzt. Nach 4 Wochen Modellbildung erhielten die Behandlungsguppen gleichzeitig mit der Modellbildung 2 Wochen lang die jeweiligen Gaben per Magen sonde, während Kontroll- und Modellgruppe ein gleiches Volumen physiologischer Kochsalzlösung erhielten. Es wurden die Auswirkungen von Jiawei Sini San auf das Verhalten, Körpergewicht, Bristol-Stuhlbewertung und Wassergehalt im Stuhl untersucht; pathologische Veränderungen des Blinddarmgewebes wurden mittels Hämatoxylin-Eosin (HE)-Färbung beobachtet; die SCFA-Konzentrationen im Blinddarminhalt wurden mittels Gaschromatographie-Massenspektrometrie (GC-MS) bestimmt; die Expression von Proteinen des HMGB1/RAGE-Signalwegs im Blinddarmgewebe wurde mit Immunhistochemie (IHC) und Western Blot nachgewiesen; der Gehalt an Tight-Junction-Proteinen ZO-1, Occludin und Claudin-1 wurde mittels Enzyme-Linked Immunosorbent Assay (ELISA) gemessen. Ergebnisse: Im Vergleich zur Modellgruppe zeigten die Ratten der Niedrigdosis-Gruppe von Jiawei Sini San eine signifikant erhöhte Präferenz für Zuckerwasser, größere Gesamtdistanz und mehr Gitterüberquerungen im Open-Field-Test (P<0,05, P<0,01), signifikant verkürzte Ruhezeiten im Open Field und Zeiten der Bewegungsunfähigkeit im erzwungenen Schwimmtest in beiden Dosisgruppen (P<0,05, P<0,01); Stuhl-Bristol-Scores und Stuhlwassergehalt waren in beiden Behandlungsgruppen signifikant erhöht (P<0,05). Die Mukosaschicht des Blinddarms war in der Niedrigdosisgruppe intakt, Entzündungsinfiltrate verringert; die SCFA-Konzentrationen im Blinddarminhalt stiegen, insbesondere Acetat, Propionat, Butyrat und Isovalerat (P<0,05, P<0,01); die Expressionsniveaus von HMGB1, RAGE, TLR2, TLR4, TNF-α und NF-κB p65 im Blinddarmgewebe waren signifikant vermindert (P<0,05, P<0,01); die Werte von ZO-1, Occludin und Claudin-1 im Blinddarmgewebe waren deutlich erhöht (P<0,01). Fazit: Jiawei Sini San kann die Funktion der Darmschleimhautbarriere bei chronisch gestressten Ratten verbessern, vermutlich durch Erhöhung der SCFA-Konzentrationen im Darm und Hemmung des HMGB1/RAGE-Signalwegs.

关键词

Jiawei Sini San; chronischer Stress; kurzkettige Fettsäuren (SCFAs); hochmobiles Protein B1 (HMGB1)/Rezeptor für fortgeschrittene Glykationsendprodukte (RAGE); Darmschleimhautbarriere

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