Analyse des Regulationsmechanismus der Mitochondrienqualitätskontrolle im neuroprotektiven Einsatz bei akutem ischämischem Schlaganfall aus Sicht der Theorie „Die Niere regiert Yin und Yang“
Das Gleichgewicht der Mitochondrienqualitätskontrolle (MQC) ist die zentrale Voraussetzung für die Aufrechterhaltung der Struktur und Funktion der Mitochondrien. Eine Dysbalance führt über Energiestoffwechselstörungen, verstärkten oxidativen Stress sowie Dysregulation von Fusion und Spaltung zu multiplen Mechanismen, die den pathologischen Verlauf des akuten ischämischen Schlaganfalls (AIS) vorantreiben. Basierend auf der Theorie der Traditionellen Chinesischen Medizin „Die Niere regiert Yin und Yang“ entwickelte das Team innovativ ein wechselseitig erklärendes Modell „Dynamisches Yin-Yang-Gleichgewicht – MQC-Homöostase“, das systematisch zeigt, dass Nier-Yang-Mangel zur Abnahme der Fusionskraft, zur Effizienzminderung der oxidativen Phosphorylierung und zur Blockade der ATP-Produktion führt; Nier-Yin-Mangel verursacht eine gesteigerte Spaltung, explosionsartige Ansammlung reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) und verstärkten oxidativen Stress. Beide wirken zusammen und führen zum Kernmechanismus des AIS „Yin-Yang-Ungleichgewicht und Qi- und Blutstörung“. Basierend darauf wird eine therapeutische Strategie vorgeschlagen: „Nieren stärken und ursächlich behandeln als Hauptansatz, Schleim auflösen und Stase beseitigen als unterstützende Therapie“: Nierenstärkung zur Wiederherstellung der MQC-Homöostase, Schleim auflösen und Stase beseitigen, um den Teufelskreis toxischer Hirnschädigung zu unterbrechen. Die Kopplung der ganzheitlichen Sicht der TCM mit modernen molekularen Mechanismen bietet nicht nur einen präzisen Interventionszielpunkt der „Niere-Mitochondrien-Achse“ für Prävention und Behandlung von AIS, sondern etabliert auch ein neues Paradigma der integrativen chinesisch-westlichen Schlaganfalltherapie. Künftig sollte der Fokus auf den zielgerichteten Wirkmechanismen der TCM zur Regulierung der MQC bei Prävention und Behandlung von AIS liegen, klassische Theorien tiefgreifend mit moderner Medizin integrieren und die Translation der Theorie in die klinische Praxis fördern.