Forschungsfortschritte bei der Behandlung der hormonellen Femurkopfnekrose durch die Regulierung relevanter Signalwege mit aktiven Inhaltsstoffen von Epimedium
Das hormonell bedingte Femurkopfnekrose (SANFH) ist eine osteoarthritische Erkrankung, die durch langfristige und umfangreiche Anwendung von Hormonen verursacht wird. Charakteristische pathologische Merkmale zeigen eine progressive Störung der Blutversorgung des Femurkopfs, was zum Apoptose der Osteozyten und zum Nekrose des Knochengewebes führt. Mit dem Fortschreiten der Krankheit kommt es schließlich zum Kollaps der Femurkopfstruktur und zur Nekrose, was die Funktion der Gliedmaßen und die Lebensqualität der Patienten erheblich beeinträchtigt. Glukokortikoide vermitteln die pathologischen Schäden durch einen Doppelmechanismus: Einerseits hemmen sie die Differenzierung von Osteoblasten und aktivieren die Bildung von Osteoklasten, wodurch das dynamische Gleichgewicht zwischen Knochenbildung und -resorption gestört wird; andererseits induzieren sie Fettstoffwechselstörungen, hemmen die Angiogenese und schädigen die Funktion der Endothelzellen, was zu mikrozirulatorischen Störungen führt. Traditionelle chinesische Medizin, insbesondere Epimedium und seine aktiven Inhaltsstoffe, zeigen mehrdimensionale regulatorische Wirkungen bei der Prävention und Behandlung von SANFH. Literaturrecherchen zeigen, dass es reich an verschiedenen aktiven Inhaltsstoffen ist, darunter Gesamtflavonoide, Ikariin, Ikarisid, Kaempferol und Ikarisid II. Diese wirken über mehrere wichtige Signalwege wie Wnt/β-Catenin, TGF-β/BMP/Smad, MAPK, PI3K/Akt, OPG/RANKL/RANK und regulieren den Knochenstoffwechsel, fördern die Angiogenese, korrigieren Lipidstoffwechselstörungen und regulieren die Autophagie der Zellen. Dieser Artikel erklärt systematisch die Interventionsmechanismen der aktiven Inhaltsstoffe von Epimedium auf die Schlüsselpathologien von SANFH über diese Signalwege und analysiert eingehend die Regulation der Schlüsselstellen zwischen den verschiedenen Signalwegen, um eine Referenz für zukünftige klinische Behandlungen und experimentelle Forschung zu bieten.