Historisch-botanische Untersuchung von Gou Teng in klassischen Rezepturen

CHEN Ningmei ,  

ZHAO Dan ,  

YANG Changgui ,  

XIAO Chenghong ,  

SHI Haixia ,  

HU Yiming ,  

KANG Chuanzhi ,  

ZHAN Zhilai ,  

摘要

Dieser Artikel untersucht anhand des Studiums historischer Kräuterbücher, medizinischer Literatur und Rezepturen sowie moderner Quellen systematisch die historische Entwicklung bezüglich Name, Ursprung, wissenschaftlicher Name, Anbaugebiete, Qualitätsbewertung, Ernte, Verarbeitung und Zubereitung sowie die therapeutischen Wirkungen von Gou Teng (钩藤). Ziel ist es, eine Grundlage für die Entwicklung und Nutzung klassischer Rezepturen mit diesem Heilmittel zu schaffen. Untersuchungen zeigen, dass Gou Teng ursprünglich als "Diaoteng" im "Verzeichnis bekannter Ärzte" erwähnt wurde. Unter der Ming-Dynastie wurde "Gou Teng" als offizieller Name festgelegt, der in späteren Kräuterbüchern meist übernommen wurde, daneben gibt es Synonyme wie Diaoteng, Diaogouteng, Shuanggouteng. In der Antike war die Hauptquelle der Unkrautfamilie Rubiaceae: Uncaria rhynchophylla oder U. sinensis; heute umfasst die Nutzung fünf Arten: U. rhynchophylla, U. sinensis, U. macrophylla, U. hirsuta und U. sessilifructus. Seit der Nord- und Süd-Dynastie liegen die Hauptanbaugebiete in den heutigen Provinzen Shaanxi, Sichuan, Chongqing, Guizhou, Hunan, Hubei und Jiangxi; in der Neuzeit hat sich die Produktion auf den größten Teil Südchinas ausgeweitet, mit den besten Standorten in Zunyi (Guizhou), Guilin (Guangxi) und Wenzhou (Zhejiang). In Tang- und Song-Zeiten wurden Rinde und Haken verwendet, in Ming- und Qing-Zeiten vorwiegend die Haken, heute hauptsächlich stängel und Zweige mit Haken. Seit Ming gilt zarteres Material als beste Qualität; moderne Ansichten schätzen doppelte Haken, zarte Textur und rote Farbe. Die Ernte erfolgte in der Antike im dritten Mondmonat; heute im Herbst und Winter. Die Verarbeitung bestand früher hauptsächlich im Zerschneiden; heute wird geschnitten und nach Dämpfen getrocknet oder direkt getrocknet. Geschmacklich gilt es als süß und leicht kühl in der Antike; moderne Beschreibungen sind uneinheitlich. In der Ming-Zeit wurde es den Jueyin-Meridianen der Hände und Füße sowie den zwölf Meridianen zugeordnet; in der Qing-Zeit den Jueyin-Meridianen der Hände und Füße sowie Herz- und Leber-Meridianen; heute werden Leber- und Perikard-Meridiane angegeben. Die Wirkungen sind historisch recht einheitlich und umfassen Anwendungen bei Krämpfen, kindlichem Weinen, Kopfschmerzen und Schwindel. Basierend auf den Erkenntnissen wird empfohlen, bei der Entwicklung klassischer Formeln mit Gou Teng U. rhynchophylla oder U. sinensis als pharmazeutische Grundlage zu wählen, die Verarbeitung richtet sich nach den Rezeptvorgaben, bei fehlender Angabe kann das Material nach dem Schneiden direkt getrocknet oder nach Dämpfen getrocknet werden.

关键词

Gou Teng;botanische Untersuchung;wissenschaftlicher Name;Ursprung;Anbaugebiet;Qualitätsbewertung;Ernte, Verarbeitung und Zubereitung

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